Welche Bodenhülse für die Wäschespinne?


Welche Bodenhülse für die Wäschespinne?

Eine Wäschespinne im eigenen Garten ist durch keinen Wäschetrockner zu ersetzen. Der Duft frischer, an der Luft getrockneter Wäsche ist unvergleichlich wertvoller und die Trocknung verbraucht keinen Strom.

Vor das Trocknen der Wäsche auf einer Wäschespinne ist jedoch der Schweiß gesetzt, denn sie benötigt einen sicheren Stand. Immerhin bringen es beispielsweise Wäschespinnen vom Marktführer Leifheit auf 2,20 Meter seitlicher Leinenlänge und mehr als 3 Meter diagonale Ausladung. Das sind 60 Meter Wäscheleine, auf denen mehr als 6 Kilogramm Nasswäsche und zusätzliche bügelfreie Wäsche auf Kleiderbügeln ihren Platz finden. Diese gewaltige Ausladung wird zentral durch das Standrohr abgefangen, das sich selbst bei ungleichmäßiger Bestückung mit Nasswäsche nicht seitlich neigen darf. Eine entsprechend stabile Bodenhülse ist unbedingt notwendig und mindestens genauso wichtig ist ihr fachgerechter Einbau. Welche Bodenhülse ist jedoch am besten geeignet?

Einschraubhülse oder betonieren?


Onlineshops, Baumärkte und der Fachhandel führen Einschraubbodenhülsen, die nach den Aussagen ihres Herstellers auch für Wäschespinnen geeignet sind. Dies ist eine gewagte Behauptung, denn sie können niemals die Bodenverhältnisse beim Käufer kennen. Eine Einschraubbodenhülse wird in festem Lehmboden sicherlich einen guten Halt finden. Bei sandigem Boden ist diese Stabilität jedoch keinesfalls gesichert. Andererseits haben Einschraubbodenhülsen den Vorteil, dass sie bei einer Standortveränderung der Wäschespinne wiederverwendbar sind. Einfach ausschrauben und neu einsetzen.

Einbetonierte Bodenhülsen stehen eindeutig stabiler und in weichem Boden sind sie ohnehin unerlässlich. Ihre Montage ist jedoch mit einem höheren Aufwand verbunden. Um ihnen ein sicheres Fundament zu schaffen, ist ein ausgehobenes Loch von 40 x 40 Zentimetern erforderlich, welches mindestens die Tiefe der Bodenhülse haben muss. Besser sind 70 Zentimeter, um sie in frostfreiem Boden zu gründen. Dieses Loch wird, um den Aufwand zu minimieren, mit fertig gemischtem Estrichbeton vom Baumarkt aufgefüllt und die Bodenhülse einschließlich Wäschespinne wird sofort in den Beton eingesetzt. Auf diese Weise kann sie mit der Wasserwaage genau senkrecht eingerichtet und mit Hölzern abgestützt werden. Nach fünft Tagen ist der Beton soweit ausgehärtet, dass die Wäschespinne genutzt werden kann.

Übrigens: Wäschespinnen in Einschraubbodenhülsen stehen meist von Beginn an etwas schief, weil man diese Hülse niemals genau senkrecht einschrauben kann.

Die Betonbodenhülse vom Marktführer Leifheit


Das Standardmaß aller Bodenhülsen für Wäschespinnen richtet sich nach dem Durchmesser des Standrohres von 50 Millimetern. Dennoch besteht beispielsweise Leifheit auf der Verwendung der werkseigenen Bodenhülse 85600. Ohne ihre Verwendung kann der Garantieanspruch entfallen.

Die Bodenhülse 85600 von Leifheit besteht aus Kunststoff und ist mit einem Deckel verschlossen. Ihre Kontur gibt ihr einen sicheren Halt im Beton. Kundenmeinungen, die Kunststoff als zu simpel beschreiben, können nicht bestätigt werden. Vielmehr ist die Materialzusammensetzung der Hülse im Beton zweitrangig. Im Gegenteil – Kunststoff kann nicht rosten. Ein kleines Manko besteht darin, dass der Deckel bei Verschmutzung recht fest sitzt und nur mit Werkzeug geöffnet werden kann.

Die Betonbodenhülse 30114 von Juwel


Juwel stattet seine Wäschespinnen mit einer Betonbodenhülse aus Aluminium aus. Die Bodenhülse 30114 ist mit einem wasserdichten Deckel ausgestattet, dessen Funktionalität bisher noch nie negativ eingeschätzt worden ist. Aluminium ist ebenfalls hochgradig korrosionssicher. Besser wären jedoch seitliche Noppen gewesen, die der Hülse im Beton einen noch besseren Halt geben. Dennoch – auch die Juwel 30114 Bodenhülse erfüllt die in sie gesetzten Erwartungen.


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