Nur eine Betonbodenhülse gibt der Wäschespinne sicheren Halt


Wäschespinnen benötigen einen sicheren Stand, denn sie haben eine weite Ausladung. Stehen sie einmal schief, neigen sie sich mit jeder einseitigen Belastung durch Nasswäsche mehr. Einschraubbodenhülsen versagen oftmals in weichem Boden und deshalb sind einbetonierte Bodenhülsen immer die bessere Wahl, wenn Sie eine Wäschespinne aufstellen wollen. Wie gehen Sie jedoch vor, wenn Sie eine Bodenhülse einbetonieren wollen?

Durchdachte Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg

Den Standort für die Wäschespinne sollten Sie bereits vor dem Kauf gefunden haben, denn sie benötigt Platz. Vor allem aber darf sie nicht unter oder unmittelbar neben Bäumen stehen. Ihre Wäsche bekommt sonst unerwünschte Muster durch startende Vögel. Wenn Sie die Wäschespinne kaufen, entscheiden Sie sich gleichzeitig für die entsprechende Betonbodenhülse. Das Standardmaß beträgt 50 Millimeter im Durchmesser und Bodenhülsen aus Kunststoff oder Aluminium sind gleichermaßen geeignet.

Das Einsetzen beginnt mit den Erdarbeiten

Die Bodenhülse benötigt ein Fundament von 40 bis 50 Zentimetern Grundfläche und eine Tiefe von mindestens 60 Zentimetern. Ab 70 Zentimeter gründen Sie frostfrei und dies ist die sichere Entscheidung. Stechen Sie, wenn am Standort ein Rasen vorhanden ist, zunächst die Grasnarbe auf dieser Grundfläche ab und lagern Sie diese Rasensoden. Dann graben sie das Loch weitere zehn Zentimeter tief aus und lagern diesen Mutterboden zum späteren Verfüllen getrennt vom weiteren Erdaushub. Nun schachten Sie das Loch 70 Zentimeter plus weitere 20 Zentimeter tief aus. Diese unteren 20 Zentimeter füllen Sie mit grobem Kies aus, den Sie mit einem Kantholz oder einem ähnlichen breitflächigen Werkzeug feststampfen. Damit sind die Vorbereitungen abgeschlossen.

Das Vorbereiten der Bodenhülse

Der Sinn der Kiesschicht besteht darin, dass eventuell in der Hülse stehendes Regenwasser im Boden versickern kann. Dementsprechend muss die unterseitige Öffnung der Hülse bis in die Kiesschicht reichen. Ist die gekaufte Bodenhülse zu kurz, kann sie durch ein Stück graues HT-Rohr vom Baumarkt entsprechend verlängert werden. Kleben Sie diese Öffnung jedoch zu, damit beim Einsetzen kein Beton in die Hülse eindringen kann.

Betonieren ist leichter als gedacht

In manchen Ratgebern wird Beton im Mischungsverhältnis Sand und Zement 1:5 empfohlen, aber wer hat schon einen Sandhaufen zu Hause. Kaufen Sie preiswerter zwei Sack fertig gemischten Betonestrich im Baumarkt und Sie erhalten einen qualitativ hochwertigen Beton.
  • Mischen Sie den Beton an und füllen Sie ihn in das vorbereitete Loch.

  • Nach einer Schicht von circa 30 Zentimetern drücken Sie die Bodenhülse mittig in den Beton, bis ihr oberes Ende mit der Erdoberfläche bündig abschließt.

  • Messen sie ihren senkrechten Stand mit der Wasserwaage nach. Noch besser ist, die Hülse gleichzeitig mit der Wäschespinne einzusetzen und diese genau senkrecht mit Hölzern seitlich abzustützen.

  • Nun füllen Sie den Beton bis 10 Zentimeter unter der Erdoberfläche auf und stampfen ihn mit einem Kantholz fest. Kontrollieren Sie dabei immer wieder den senkrechten Stand.

  • Nun folgt eine Wartezeit von 5 bis 7 Tagen, damit der Beton aushärten kann.

  • Dann füllen Sie das verbliebene Loch mit dem Mutterboden auf und setzen die Rasensoden ein.

  • Ziehen Sie die Wäschespinne aus der Bodenhülse, damit sie mit einem spitzen Stab das unterseitige Klebeband zerstören können.

  • Setzen Sie sie wieder ein und nun können Sie zum ersten Mal Ihre Wäschespinne öffnen.


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